Vor Ort Mithelfen

MIAKWADANG SUCHT :

ehrenamtliche Mitarbeiter
für die Arbeit in Österreich und im Südsudan

 

Hier fallen administrative und Organisationsaufgaben an, für deren Erledigung das Team sehr dankbar wäre. Es geht auch um Tätigkeiten wie MiakWadang weiter bekannt gemacht werden kann.

Für Einsätze in Afrika: 

suchen wir Mitarbeiter, deren Fähigkeiten mit dem Bedarf im Südsudan abgeglichen werden. In der Vergangenheit hatten wir Kurzzeitmitarbeiter bei den Einsätzen:

  • Medizinstudentinnen – daraus resultierend ein Doktorarbeit zum Thema KalaAzar,

  • Wirtschaftsstudenten – mit anschließender Bachelorarbeit über Mikrokredite,

  • Lehrerin – hinterließ Organisationsverbesserung und Schulordnung,

  • Publizistikstudentin - Projektdokumentation,

  • Permakulturexperte – Vorschläge für Umsetzung im Projektgebiet,

  • Techniker – Installation von Solaranlage,

  • Ärzte – Mitarbeit bei Ambulanzbetrieb,

  • Regionalentwickler – Mitarbeit beim Projektdesign

  • uam

Sehr geeignet für die Aufgaben von MiakWadang wären Menschen mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Berufen, die in ihrem Ruhestand Goldene Jahre mit Menschen teilen wollen, die am Anfang jeglicher Entwicklung stehen. Ob Biobauer, Pädagoge, Mediziner, Krankenschwester, Schneiderin, Wirtschafter, Gärtner, Tischler, Schlosser, Mechaniker, Manager, Berater, Baufachmann, Computerspezialist … gerade diejenigen höheren Alters unter uns sind gefragt, weil sie den Aufbau und die Entwicklung nach dem Weltkrieg miterlebt haben und durch die Stufen der Entwicklung mit einfachen Mitteln führen können. Und gerade in einer Kultur, in der das Alter hoch geschätzt ist transferiert man dann Wissen und Charakterbildung, Kopf, Herz und Hand.

Finanzierung

Überwiegend finanzieren sich Voluntäre selbst mit einem Freundeskreis oder Sponsoren. MiakWadang hat nicht das Spendenvolumen großer Organisationen, die Reisekosten, Aufenthaltskosten und Grundgehalt übernehmen können. Voluntäre sind mit der Philosophie und der Projektvision von MiakWadang einverstanden.

Wir erwarten Sensibilität gegenüber den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, und ihrer Kultur. MiakWadang Sudan hat alle Rechte im Land, MiakWadang Austria ist nur Schwestergesellschaft und wird zu Mitarbeit eingeladen. Diese Vorgangsweise soll Nachhaltigkeit und Eigenverantwortung fördern.

Erfahrungsberichte

Im Studium verinnerlichte man uns die große Werthaltigkeit von Kapital und setzt Erfolg oft mit Finanzmittelmaximierung gleich. Leider vermisste ich dabei häufig die soziale Komponente.
Ich habe vor Ort die Jugendlichen in Englisch unterrichtet und mich um den Aufbau eines Mikrokreditsystems bemüht. Die Etablierung eines solchen Systems kann nicht nur Existenzen retten, genderspezifische Erfolge erzielen, sondern auch sozialen Wandel herbeiführen. Ich habe meinen Horizont erweitern können und den Blick über den Tellerrand Europas gewagt. Viel zu oft ärgert man sich über Banalitäten des Alltags und verliert dabei das Wesentliche aus dem Blick: Die große Armut vieler Menschen. Ich glaube, dass mich der Aufenthalt im Sudan für immer prägen wird und habe dadurch den unermesslichen Reichtum unserer Gesellschaft richtig schätzen gelernt. 

Benjamin Doplbauer

Da ich im selben Jahr meine Reifeprüfung abgelegt habe, war es meiner Meinung nach auch meine Pflicht, Reife zu zeigen: Beweisen zu können, dass ich, obwohl im Zeichen einer kapitalistischen und materialistischen Welt aufgewachsen, auch kleine Dinge zu schätzen weiß. Dankbar zu sein, für klares, reines Wasser und tägliche Mahlzeiten, die bei uns, anders als in Afrika, als selbstverständlich angesehen werden. Ich will meinem Platz in der Welt gerecht werden. Ich will einen weisenden Schritt in eine Richtung gehen, die für viele längst verloren scheint. Ich will den Menschen helfen, die Hilfe verdienen, indem ich versuche ihnen meine Selbstverständlichkeit zu überreichen. 

Anna Wiesinger

Vor meinem Studium (Internationale Betriebswirtschaft an der WU Wien) durfte ich ein sehr schönes und interessantes Jahr als Au-Pair in den Vereinigten Staaten verbringen. Schnell spürte ich dabei, dass der Luxus, von dem man tagtäglich umgeben ist, als was Selbstverständliches angesehen wird. Für mich persönlich waren diese Erfahrungen in gewisser Weise eine Inspiration, dass dieser materielle Reichtum für mich keinesfalls ein Lebensziel darstellt. Die Teilnahme bei Miakwadang bat mir die Möglichkeit, Menschen zu helfen, denen es bei weitem nicht so gut geht. Außerdem habe ich viele dieser Eindrücke mit nach Hause zu nehmen dürfen und hoffen, auch andere Menschen dafür zu begeistern können.

Andras Achleitner

Meine Freizeit verbringe ich gerne sportlich in der Natur oder mit meinen Freunden. Menschen zu helfen, die täglich ums nackte Überleben kämpfen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind, war schon immer ein Wunsch von mir. Mir ist es wichtig meine pädagogischen Fähigkeiten dort einzusetzen, wo sie am nötigsten gebraucht werden und dies ist für mich Afrika. Ich habe von diesem Kontinent sehr viel gelernt und konnte die Erfahrungen mit nach Hause nehmen, die Werte in unserer materialistischen Welt wieder mehr zu schätzen.

Katrin Wiesinger

Wir brauchen Sie und Ihre Unterstützung!